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Unvergessen.Ein rechtsradikaler Terrorist ermordete vor 7 Jahren auf der Insel Utoya und in Oslo insgesamt 77 Menschen. Unter ihnen vor allem Kinder und Jugendliche, die am Jugend-Ferienlager unserer norwegischen Schwesterpartei Arbeiderpartiet teilnahmen. Das grausame Massaker zeigt, wohin Rassismus und Hetze führen können. Wir vergessen die Opfer nicht! Und wir erheben unsere Stimme: für Zusammenhalt, Solidarität und Toleranz! ... See MoreSee Less

4 weeks ago

Unvergessen.

Feldmuehle: Anerkennung für einen schwierigen Weg

Rossmann, Hölck und Struve informieren sich vor Ort

Erleichterung über den Fortbestand des Uetersener Traditionsunternehmens war der prägende Eindruck bei einem Betriebsbesuch der SPD-Abgeordneten Ernst Dieter Rossmann (Bundestag) und Thomas Hölck (Landtag) sowie des Ratsherrn Ingo Struve, Fraktionsvorsitzender der Uetersener SPD, bei der Feldmuehle.

Im Gespräch mit Betriebsrat und Geschäftsführung informierten sich die Politiker über Sachstand und Perspektiven des Betriebes.
„Wir haben großen Respekt für die Unternehmenstreue und den Durchhaltewillen der Belegschaft“, machten die drei SPD-Vertreter gegenüber Betriebsratschef Thorsten Buthmann und seinen Kollegen aus der Arbeitnehmervertretung deutlich. Dass die gut 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Unternehmensleitung stets an einem Strang gezogen und dafür gesorgt hätten, dass die Maschinen auch in schwierigen Zeiten gelaufen seien, sei sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass es weiterhin eine Perspektive für die Feldmuehle gebe.

Die Beteiligungsgesellschaft Kairos Industries hatte die Feldmuehle Uetersen vor wenigen Wochen nach der Insolvenz des Unternehmens im Januar übernommen. Mit einer modifizierten Produktausrichtung – nassfestes und nicht nassfestes Etikettenpapier, flexibles Verpackungspapier, grafisches Papier, Zellstoffkarton und Liner – soll der Betrieb jetzt wieder auf Gewinnkurs gebracht werden. „An neuen Produkten wurde auch die vergangenen Monate über ständig weitergearbeitet. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass im Unternehmen von allen Seiten nach vorne gedacht wird“, betonten Struve, Rossmann und Hölck.
Die SPD-Politiker wollen im Herbst noch einmal zu einem Betriebsbesuch nach Uetersen kommen.

Rossmann würdigte dabei auch die Konzessionen der Mitarbeiter: „Dass zu den Zugeständnissen der Belegschaft dabei auch ein bis Ende 2019 befristeter Gehaltsverzicht von zehn Prozent gehört, darf nicht vergessen werden. Das ist jetzt auch für die neuen Eigner eine besondere Verantwortung!“ Dabei sei es ein gutes Signal an die Beschäftigten, dass auch von Seiten der Geschäftsführung viel dafür getan worden sei, eine möglichst große Zahl an Arbeitsplätze zu erhalten. Für 400 der 420 Stellen hatte das schließlich geklappt.

Rossmann sieht im engen Schulterschluss von Betriebsrat, Gewerkschaft und örtlicher Geschäftsführung auch eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg auf dem hart umkämpften Markt der Papierproduktion, wie er Geschäftsführer Heiner Kayser gegenüber deutlich machte.
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1 month ago

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Die Belegschaft hatte wohl wenig andere Wahl, als den hier so schön genannten durchhaltewillen an den Tag zu legen. Und wenn ich sehe dass nach über 40 Jahren harter Schichtarbeit nun eventuell der Gang zum Jobcenter ansteht bin ich sprachlos...aber sicherlich nicht lange,denn so etwas darf und kann nicht sein...traurig wie mit Mitarbeitern umgegangen wird, die ihr Leben lang dort gearbeitet haben.

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